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Dauerausstellung
im Alten Rathaus

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Die permanente Ausstellung des DÖW dokumentiert die Vorgeschichte des Nationalsozialismus ebenso wie Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit nach 1945. Sie ist die einzige Ausstellung in Österreich, die sich in dieser Breite mit der Thematik befasst. Texte und Bilder sowie zahlreiche Originalobjekte dokumentieren im Einzelnen die Bereiche:

Der Aufstieg der NSDAP und ihr Weg zur Macht 1919-1933 | Der Weg zum "Anschluss": Österreich 1918-1938 | Der "Anschluss" | NS-Terror | Judenverfolgung | Die Deportation der österreichischen Jüdinnen und Juden | Widerstand (von politischem, organisiertem Widerstand über Widerstand in der Wehrmacht bis zum Resistenzverhalten Einzelner) | Die Kärntner SlowenInnen | Roma und Sinti - "ZigeunerInnen" im Nationalsozialismus | Die Verfolgung von homosexuellen Männern und Frauen | Zwangsarbeit ziviler AusländerInnen | KZ Mauthausen | NS-Medizin | Exil | Erinnerungskultur | Entnazifizierung und Ahndung von NS-Verbrechen in Österreich | Österreich und die Opfer des Nationalsozialismus | Rechtsextremismus.

Die Ausstellung konnte aufgrund der Finanzierung durch die Stadt Wien im Rahmen des Jubiläumsjahres 2005 im November 2005 neu eröffnet werden.

Weitere Informationen:
Blicke in die Ausstellung | Kurzinfo | Ausstellungskonzept



Ort:
Altes Rathaus, Wipplingerstr. 8,
1010 Wien
(Eingang im Hof)

Öffnungszeiten:
Mo-Mi, Fr
9.00 bis 17.00 Uhr,
Do 9.00 bis 19.00 Uhr
sowie auf Anfrage

Anmeldung für
Führungen (ab
fünf Personen):

Tel.:
+43 1 22 89 469 - 319
e-mail:
office@doew.at

Eintritt frei!


Katalog zur permanenten Ausstellung (Cover)

Ausstellungskatalog


Foto: Walter Filip, Wien


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Am Morzinplatz in Wien befand sich 1938-1945 im ehemaligen Hotel "Metropole" der Amtssitz der Gestapo-Leitstelle Wien, einer der größten Gestapodienststellen NS-Deutschlands. Nach dem Krieg wurde das durch Bombentreffer beschädigte Gebäude abgerissen. In dem an dieser Stelle neu errichteten Haus erinnert seit 1968 eine Gedenkstätte an die Opfer des Nationalsozialismus.

Die vom DÖW betreute Gedenkstätte wurde 2010/2011 renoviert und durch eine Ausstellung ergänzt. Anhand neuer Forschungsergebnisse bietet die Ausstellung zunächst historische Informationen über die Rolle der Gestapo-Leitstelle Wien als Institution des NS-Terrors und deren Involvierung in die Deportation der österreichischen Jüdinnen und Juden. Zentraler Bezugspunkt ist jedoch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem österreichischen Widerstand in all seinen Facetten und die Erinnerung an die Opfer. Die Gedenkstätte wurde am 26. Mai 2011 durch Bundespräsident Heinz Fischer und den Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny wieder eröffnet.



Ort:
Salztorg. 6,
1010 Wien

Öffnungszeiten und Führungen:
auf Anfrage,
Tel.:
+43 1 22 89 469 - 319,
e-mail:
office@doew.at

Eintritt frei!

Gedenkstätte Steinhof

Gedenkstätte im
Otto Wagner-Spital

deutsch | englisch

Die Medizin übernahm im Nationalsozialismus eine neue Aufgabe: die "Ausmerzung" von als "minderwertig" qualifizierten Menschen. Personen mit Behinderungen oder psychischen Krankheiten, Angehörige sozialer Randgruppen und Unangepasste wurden verfolgt, eingesperrt und der Vernichtung preisgegeben. Die Heil- und Pflegeanstalt "Am Steinhof" - das heutige Otto Wagner-Spital - wurde in den Jahren nach dem "Anschluss" 1938 zum Wiener Zentrum der NS-Tötungsmedizin, die mindestens 7500 "Steinhof"-PatientInnen das Leben kosten sollte.

Ausgehend von den Geschehnissen auf dem Gelände der Anstalt "Am Steinhof" dokumentieren die vom DÖW erstellte virtuelle Ausstellung Der Krieg gegen die "Minderwertigen": Zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen in Wien (deutsch/englisch) sowie eine vom DÖW betreute Gedenkstätte im Otto Wagner-Spital die Hintergründe der Verbrechen und den Umgang damit bis in die jüngste Vergangenheit.



Ort:
Pavillon V,
Sozialmedizinisches Zentrum
Baumgartner Höhe,
Otto-Wagner-Spital,
Baumgartner Höhe 1,
1140 Wien

Öffnungszeiten:
Mi-Fr (werktags)
10.00-17.00 Uhr,
Sa (auch an Feiertagen)
14.00-18.00 Uhr

Eintritt frei!

Führungen:
Tel.:
+43 1 22 89 469 - 319,
e-mail:
office@doew.at


Ebenfalls auf dieser Website:

Zur Ausstellung

1938
NS-Terror in Österreich

Texte und Bilder aus der Ausstellung, die 1998 aus Anlass des 60. Jahrestags der Annexion Österreichs an Hitlerdeutschland und der Errichtung des KZ Mauthausen entstand und in Wien und viele Jahre in der Gedenkstätte Konzentrationslager Mauthausen gezeigt wurde.