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Im Rahmen unserer Archiv- und Bibliotheksarbeiten wollen wir durch wissenschaftliche Beratung und eine aktive Gesprächskultur Wissen über unsere jüngste Vergangenheit verständlich vermitteln. Durch die Vernetzung der Arbeitsbereiche Archiv/Bibliothek-Forschung können wir unsere Bestände als Grundlage eigener Forschungsvorhaben ebenso nützen, wie unsere Projekte zum ständigen Anwachsen der verschiedenen Sammlungen beitragen. Gleichzeitig werden dadurch - im Sinne der Grundlagenforschung - wichtige, ansonsten breit gestreut aufbewahrte Quellen für die österreichische Zeitgeschichtsforschung und andere wissenschaftliche Disziplinen zentral und unbürokratisch zugänglich gemacht. Grundlage der zeitgeschichtlichen Aufklärung sind vor allem dokumentarische Beweise. Die Sammlung, Aufarbeitung und Archivierung aller Materialien zählen daher zu den wichtigsten und aufwendigsten Arbeiten unserer MitarbeiterInnen. Eine ebenso zentrale Aufgabe ist die fachkundige Betreuung unserer BesucherInnen. 2011 besuchten das DÖW rund 450 Interessierte, wobei in der Regel jede Person mehrmals beraten und betreut wurde. Zu beobachten ist in den letzten Jahren die starke Nutzung der Datenbankrecherchen über die Website des DÖW. Immer öfter werden Anfragen per E-Mail an das DÖW gerichtet: 2011 wurden über 3500 E-Mail-Anfragen von unseren MitarbeiterInnen bearbeitet. Das DÖW versteht sich als Schnittstelle zu Wissenschaft, Opferorganisationen und einer interessierten Öffentlichkeit. Um die Themen- und Arbeitsschwerpunkte öffentlich zu vermitteln werden regional u. a. Veranstaltungen verschiedenster Art organisiert, überregional ist unsere Website das effizienteste Vermittlungsmedium. |
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